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Rezensionen

im Rahmen des Vine-Produkttesterprogramms

BOORI Standmixer Hochleistung 2 Liter BPA-Frei, Hochleistungsmixer 1500Watt 27000 U/min Vakuum Mixer Professioneller Smoothie Maker 6 Edelstahlmesser Silber

Leistungsstarker Mixer - vielseitige Zubereitungen - lädt zum Experimentieren ein, 31. März 2019

Dieser Mixer ist für uns eine wirkliche Bereicherung, weil er vieles vereinfacht, was z. B. mit einem Stabmixer umständlicher und mühsamer umgesetzt wird und weil er bezüglich der 2 Liter Füllvolumen und der technischen Ausstattung vielseitige Zubereitungen mit ordentlicher Kraft zum Mixen bietet.

+ Einfache Frucht-Mix-Getränke wie Bananenmilch sind in Handumdrehen realisiert. Man muss nicht mehrfach ansetzen und mehrere Gefäße verwenden, denn der Mixbehälter ist groß genug, um die gewünschte Menge auf einmal zu mixen. Mit dem integrierten Ausguss ist auch das Befüllen von Gläsern oder anderen Behältern kein Problem. Es bleibt als Aufgabe somit nur das sorgfältige Auswählen der Zutaten und das anschließende Reinigen.

+ Auch härtere Zutaten wie z. B. Nüsse machen dem Mixer keinerlei Schwierigkeiten. Es ist erstaunlich zu sehen, wie schon nach Sekunden die Zutaten so stark zerkleinert sind, dass sie sich mit der Flüssigkeit vollständig verbinden. Die empfohlene Methode, mit kleinster Geschwindigkeit zu beginnen und dann langsam stufenlos höher zu drehen, ist auch die beste. Bei den meisten Zubereitungen reicht schon eine mittlere Mixgeschwindigkeit aus, um nach ca. 20-30 Sekunden das gewünschte glatte Ergebnis zu erzielen. Das spricht für die Power des Geräts und die Effektivität der eingebauten Messer.

+ Ein weiterer Vorzug mit diesem Gerät: Man kommt auf Zubereitungsideen, die man sonst niemals gehabt hätte. Einige Anregungen gibt dazu die beiliegende Anleitung. Unter anderem habe ich das Rezept für eine Nuss-Milch ausprobiert. Alle Zutaten habe ich zwar nicht hinzugegeben, weil mir das zu kompliziert war, aber doch die wesentlichsten, v.a. eine Mischung von Walnüssen, Erdnüssen und Haselnüssen. Das Ergebnis ist, nachdem die Nussmasse ausgepresst und die reine Milch gewonnen wurde, ganz ungewöhnlich. Jedenfalls hatte ich zuvor ein solches Getränk noch nicht gekannt. Von solchen Ideen angeregt ist es relativ leicht, sich andere Verwendungen zu überlegen. Mit Früchten, verschiedenen Gemüsesorten und Kräutern, Nüssen, oder auch mit Zutaten in gefrorener Form, die mit dem Mixer zu Eiscreme mit besonderem Geschmacksakzent verarbeitet werden können. Dazu werden ebenfalls einige Rezeptvorschläge mitgegeben, z. B. mit gestückelten und zuvor einige Stunden eingefrorenen Bananen.

+ Ein Zubehörteil des Geräts, ein spezieller Vakuumdeckel, dessen Funktion das Einsetzen von vier nicht mitgelieferten Batterien erfordert, ermöglicht es, das Mixen unter Sauerstoffausschluss durchzuführen. Tatsächlich war mir aufgefallen, dass sich beim Mixen, insbesondere bei hoher Geschwindigkeit, leicht Blasen bilden. Die können mit der Vakuummethode vermieden werden. Das Ergebnis wirkt optisch noch homogener und etwa bei einigen Fruchtsäften auch frischer, da die Farbe nicht durch Reagieren mit Luftsauerstoff verändert wird. Inwieweit das Vakuum-Mixen auch geschmacklich einen Unterschied macht, ob also die vom Hersteller angegebene größere Geschmacksintensität bewirkt wird, konnte ich bisher nicht erkennen. Vermutlich müsste man dafür vergleichende Testreihen durchführen. Als Option finde ich das aber grundsätzlich gut. Dumm eben nur, dass die Batterien benötigt werde und ein weiteres Zubehörteil vorhanden ist, das irgendwo gelagert werden muss.

+ Immer wichtig bei Küchengeräten finde ich, wie gut sie zu reinigen sind. Obwohl der Mixbehälter eine mit Längskerben bzw. Verformungen versehene Oberfläche hat, die optisch sehr ansprechend wirkt, aber eben auch mehr unregelmäßige Fläche zum Reinigen bedeutet, funktioniert das Spülen nach Gebrauch doch recht gut und ist ziemlich unaufwändig. Dazu trägt auch die Pulse-Funktion bei, ein Schalter der gegenüber dem Drehschalter für die Mixgeschwindigkeit liegt und es es erlaubt, vorher eingefülltes Wasser puls- oder wellenförmig im Mixgefäß rotieren zu lassen. Dadurch wird das Gefäß bis zum vorher zu schließenden Deckel hinauf kräftig durchgespült. Das ist als Grundlage sehr wirksam. Natürlich muss man dann noch per Hand nachspülen. Wenn man ein dickes Spültuch verwendet, besteht aber keine Gefahr, sich den Messern zu verletzten. Auch der Gefäßboden lässt sich dann gut reinigen.

+ Die Handhabung des Mixers ist im Prinzip simpel. Man füllt eben die Zutaten ein, setzt einen der beiden Deckel auf, stellt das Mixgefäß auf die Basis und schaltet bei niedrig gestellter Geschwindigkeit ein. Für mich überraschend ist nur, dass nachdem Aufstellen auf die Basis keinerlei Verriegelung oder ähnliches verfügbar ist. Es gibt keine Einrast- oder Schließmechanismus, so dass es in jedem Fall notwendig ist, den Deckel mit einer Hand niederzuhalten und das Gefäß vertikal auf die Basis zu drücken. Allerdings ist auch bei Höchstgeschwindigkeit dafür kein besonderer Kraftaufwand von Nöten. Das Gefäß beginnt zu keiner Zeit zu rotieren oder zu wackeln. Insofern ist diese verankerungslose Technik offenbar gut durchdacht und praktikabel.

Ein insgesamt empfehlenswertes, weil leistungsstarkes Mixgerät, das für ein Füllvolumen bis 2 Liter zahlreiche unterschiedliche Zubereitungen mit Lebensmitteln erlaubt und zum Experimentieren einlädt. Für mich werden sich die Experimente künftig v. a. auch im Bereich der Gemüsezubereitungen konzentrieren, mit denen ich bislang noch wenig Erfahrung habe.

© Bernhard Lux
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